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LESSER - Rechtsanwälte

 

Allgemeines Mandantenmerkblatt

[1] An welchen Anwalt soll sich der Rechtsuchende wenden? Insoweit ist zu berücksichtigen, dass die Angabe von Interessengebieten oder Tätigkeitsschwerpunkten wenig aussagekräftig ist, da jeder Anwalt durch Benen­nung solcher Rechtsbereiche sein Mandatsaufkommen zu steuern sucht. Ergiebiger schon sind Hinweise auf eine Fachanwaltschaft, weil der Erwerb einer Fachanwaltschaft mit einem speziellen Abschluss ver­bunden ist, für den konkrete Mandate (über 100 innerhalb von 3 Jahren, davon mindestens die Hälfte als Gerichtsverfahren) nachzuweisen sind sowie Kenntnisse auf dem Fachgebiet (belegt durch eine mindestens 3-jährige Tätigkeit als Rechtsanwalt und eine spezielle Prüfung, die aus 3 fünfstündigen Klausuren besteht, die im Rahmen eines 120-stündigen Lehrgangs zu absolvieren sind). Gleichwohl ist nicht jeder Fachanwalt immer auch ein guter Anwalt. Umgekehrt ist nicht jeder Fachanwalt auf einem Gebiet tätig und taugt nur dort etwas. Der Zivilrichter aus der Mietabteilung des Gerichts hat die gleiche Ausbildung wie der Rechtsanwalt und muss z.B. im Wochenend-Notdienst auch Haftbefehle ausstellen oder einstweilige Verfügungen im Familienrecht erlassen. Entscheidend ist damit immer nur, einen guten Anwalt zu finden.

Woran erkennt der Rechtsuchende nun einen guten Anwalt? Da gibt es im Wesentlichen 2 Wege: Am besten durch Empfehlung aus dem Bekanntenkreis. Der 2. Weg besteht in der direkten Erprobung: Wählen Sie aus den Gelben Seiten oder dem Internet einen Rechtsanwalt aus, suchen Sie ihn auf und machen Sie sich einen Eindruck von ihm. Schildern Sie Ihr Problem und lassen Sie sich beraten. Fragen Sie ihn, was er für das Beratungsgespräch fordert, und überlegen Sie sich, ob Ihnen die Sache das wert ist. Oft geht es immerhin darum, einen Anwalt auch für andere Fälle zu finden, der die ganze Familie oder das Unternehmen berät. Die Kosten für ein solches Erstgespräch fallen ganz unterschiedlich aus. In der Kanzlei Lesser werden solche Erstgespräche auch unter Marketinggesichtspunkten (Kundengewinnung) betrachtet. Eine Rechnung wird erst dann gestellt, wenn ein Rechtsschutzversicherer für die Bezahlung aufkommt oder das Gespräch einige Zeit in Anspruch genommen hat. Selbst dann sind die Kosten jedoch absolut überschaubar. Arme Mandanten zahlen außer einer Kostenbeteiligung von 10 Euro überhaupt nichts, wenn sie einen Beratungshilfeschein des Amtsgerichts ihres Wohnorts beibringen.

[2] Der Umfang des anwaltlichen Dienstleistungsangebots ist vielen Mandanten unbekannt. Oft wird der Anwalt erst eingeschaltet, wenn ein Gerichtsverfahren ansteht oder bereits läuft. Vielleicht führt Sie ein solcher Fall zu uns. Sie sollten aber wissen, dass die vorsorgende Rechtsberatung Unternehmen wie auch im privaten Bereich Vorteile bringt. Dies zeigt die Vielzahl von Gerichtsverfahren, in denen über missratene Vertragsklauseln gestritten wird und die Rcihter nun vor der undankbaren Aufgabe stehen, ein Kind retten zu müssen, das schon in den Brunnen gefallen ist.

[3] Im Interesse unserer Mandanten, aber auch in eigenem Interesse haben wir in der Kanzlei die Versicherungssumme für Vermögensschäden auf 1.000.000 Euro je Schadensfall erhöht. Einzelheiten entnehmen Sie bitte unseren allgemeinen Mandatsbedingungen, die wir Ihnen auf Anfrage gern aushändigen.

[4] Auch wenn das Mandatsverhältnis eine persönliche Angelegenheit zwischen Ihnen und Ihrem Rechtsanwalt ist, müssen wir aus organisatorischen Gründen über jeden Mandanten einige Daten erheben. Wir versichern Ihnen, dass sich unsere Fragen auf das Notwendigste beschränken und wir die Daten absolut vertraulich behandeln.